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mercredi 5 novembre 2008

Konferenz: linke Erinnerungspolitik am 8. November im Mehringhof in Berlin "Kein Vergeben - kein Vergessen"



Aus Anlass des 70. Jahrestags der Reichspogromnacht vom November 1938 findete am Samstag, 8. November 2008 in Berlin eine Konferenz unter dem Titel "Kein Vergeben - kein Vergessen" zu den Perspektiven linksradikaler Erinnerungspolitik statt. Die Konferenz steht im Zusammenhang mit der jährlichen Demonstration zum 9. November in Berlin-Moabit.


10-12 Auftaktveranstaltung

„Kein Vergeben - kein Vergessen! Unterschiedliche Formen linksradikaler Geschichtspolitik“

Das Auftaktpodium soll zeigen, welche verschiedenen Ansätze und Formen linksradikaler Geschichtspolitik es gibt. VertreterInnen von Initiativen zu Entschädigungszahlungen, aus der ZeitzeugInnenarbeit, Partisanenwanderungen u.ä. geschichtspolitischen Exkursionen, Alt- und Neunazi-Outing Gruppen und der kontinuierlichen Erinnernungsarbeit präsentieren ihre Arbeit und ihre Interventionen in die Geschichtspolitik der Regierung. Anhand ihrer jeweiligen Aktionsformen begründen verschiedene AktivistInnen, die AIM und der VVN ihre Ziele und den geschichtspolitischen Hintergrund ihres Eingreifens, wobei Bandbreite und Motivation linksradikaler Geschichtspolitik deutlich werden soll.

Podiumsdiskussion mit:


12-14 Workshopphase - „Zum Umgang mit der Geschichte“

In verschiedenen Workshops soll den Fragen nachgegangen werden, welchen Umgang mit der Geschichte es in der deutschen Linken gibt. Dabei sollen sowohl die im Auftaktpodium angerissenen Ansätze inhaltlich vertieft werden können, als auch andere Aspekte Raum finden, die eher für die Diskussion von Grundlagen für unser linkes Selbstverständnis relevant sind und weniger in konkreten Aktionen umsetzbar sind.

  • Auferstanden aus Ruinen – Anspruch und Wirklichkeit des DDR-Antifaschismus: Dietmar Wolf, Berlin
  • Das staatliches Gedenken und die aktuelle Gedenkstättenpolitik der Bundesregierung: Hannes Püschel / VVN-BdA
  • Initiative "Zug der Erinnerung-Berlin": Dirk Stegemann
  • Der Kampf um die Entschädigung: AK Distomo


GEMEINENSAMES MITTAGSESSEN MIT FOOD FOR ACTION


15-17 Workshopphase - "Die Bedeutung der Geschichte fürs Hier und Jetzt"

Während in den 50er/60er Jahren in der BRD der Kampf der Linken vor allem einer gegen das Schweigen und Verdrängen im unmittelbaren sozialen Umfeld und in den Institutionen war, stellt sich heute, unter veränderten gesellschaftlichen Vorzeichen, die Frage nach dem Umgang mit der Geschichte neu. Die offensichtlichen TäterInnen sterben aus, der ehemalige Außenminister meint Auschwitz läge im Kosovo und für Frau Schmidt und Herrn Mustermann ist der NS-Faschismus scheinbar auf Familienfeiern kein Streitthema mehr. Im Gegenteil, die bundesdeutsche Gesellschaft scheint sich einig: er sei bis ins Kleinste wissenschaftlich erforscht. Aber ist das so und selbst wenn? Wäre er damit auch in seiner gegenwärtigen Bedeutung erledigt? In diesem Block soll die Relevanz der Geschichte für unsere aktuelle linke Politik diskutiert werden. Was und wie kann und muss (linksradikale) Geschichtspolitik heute aussehen?

  • Gedenkstätten in der BRD - Ansprüche und Möglichkeiten: Kerstin Bischl / reflect!
  • Das Gegenseitige Lernen: die Arbeit mit ZeitzeugInnen: Tanja Von Fransecky
  • Dokumentation und Aktion: AK Angreifbare Traditionspflege (Dortmund)
  • Der „neue deutsche Opferdiskurs“ und das „Zentrum gegen Vertreibungen“: AG „MS Steinbach versenken“, gruppe subcutan
  • Umgang mit dem NS nach 1945 in der BRD und der DDR: Elke Gryglewski / Haus der Wannseekonferenz


17:30 Abschlussveranstaltung

„Aufgearbeitet wäre die Vergangenheit erst dann, wenn die Ursachen des Vergangenen beseitigt wären“

Die unterschiedlichen Themen und Positionen aus den beiden Blöcken sollen in zugespitzter Form auf dem Abschlusspodium noch einmal Raum finden und gemeinsam diskutiert werden können. Am Beispiel den Protesten gegen das so genannte „Heldengedenken“ in Halbe (FELS), der organisierten antifaschistischen Arbeit (ALB), der Kontinuität der antifaschistischen Intervention (VVN), der Neuorientierung in der Geschichtspolitik (N.N.) und dem Versuch des Brückenschlags aus den Lehren der Geschichte emanzipatorisch in die Gegenwart einzugreifen (AIM) soll der versuch unternommen werden, eine gemeinsame Position zu linker Geschichtspolitik zu finden und ihre Bedeutung für die tägliche Praxis in Form emanzipativer Veränderung der Gesellschaft für uns zu klären.

Podiumsdiskussion mit:

Ab 20 Film und Ausklang

mercredi 22 octobre 2008

Play it again, Karl


Marx-Herbstschule mit Podiumsdiskussion und Konzert/Party vom 24.-26.10.2008 in Berlin

Herbstschule bereits ausgebucht! Leider keine Anmeldung mehr möglich.

Die Marx-Gesellschaft e.V., der Berliner Verein zur Förderung der MEGA-Edition, Theorie.Organisation.Praxis Berlin und das Ums Ganze-Bündnis laden vom 24.-26. Oktober 2008 erstmalig zur Marx-Herbstschule. Geplant ist, in Arbeitsgruppen die “Resultate des unmittelbaren Produktionsprozesse” aus den Manuskripten des Kapitals zu lesen und zu diskutieren. Der Text von Marx ist hier sowie in MEGA2 Band II/4.1, S. 24-130 zu finden. Die Herbstschule findet statt in den Räumen der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Haus des Neuen Deutschland, Franz-Mehring-Platz 1, die Teilnahme ist kostenlos. Da die räumlichen Kapazitäten begrenzt sind, bitten wir um eine Voranmeldung [Leider bereits geschlossen]. Den genauen Ablauf bekommt ihr nach eurer Anmeldung per Mail. Die Herbstschule wird unterstützt von der Naturfreundejugend Berlin und der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Samstag, 25.10. ab 19:30 im Festsaal Kreuzberg: Podiumsdiskussion “Play it again, Karl” - Was ist eigentlich Kritik im Sinne der Kritik der Politischen Ökonomie?

Teilnehmer: Michael Heinrich (Redaktionsmitglied Prokla und Autor), Anne Steckner (Bildungsreferentin des DGB), Diethard Behrens (Lehrbeauftragter Uni Ff/M und Autor), Christoph Lieber (Redakteur der Zeitschrift Sozialismus und Autor), Nadja Rakowitz (Autorin), Frank Engster

Anschließend Konzert und Party im Festsaal Kreuzberg (Skalitzer Straße, U-Kottbusser Tor) mit DJ KING FEHLER von der KNARF RELLÖM TRINITY, den SMALL TOWN GIRLS (Bandprojekt der Stella-Sängerin Elena Lange), Erich Lesovsky und der Sportbrigade Sparwasser.

mardi 2 septembre 2008

Europäische Sommer-Universität Ravensbrück

Europäische Sommer-Universität Ravensbrück
Die Erinnerung an die Shoah an Orten ehemaliger Konzentrationslager in
West- und Osteuropa. Geschichte, Repräsentation und Geschlecht
15. bis 19. September 2008

Die diesjährige Europäische Sommer-Universität der Gedenkstätte
Ravensbrück ist dem Thema der Erinnerung an die Shoah an Orten
ehemaliger Konzentrationslager gewidmet. Diskutiert werden Genese,
Formen und Narrative der Erinnerung, wobei die Frage nach Funktion und
Bedeutung der Kategorie Geschlecht in den Repräsentationen zentral ist.
Schwerpunkte sind die Historiographie der Shoah und die
Erinnerungsgeschichte in Westund Osteuropa. Untersucht werden die
Repräsentationen des Mordes an den europäischen Juden an Orten
ehemaliger Konzentrationslager, wie beispielsweise Denkmäler,
Ausstellungen oder auch Praktiken des Gedenkens vor Ort. Darüber hinaus
geht es um die Frage nach den konkurrierenden Narrativen: Welche
sozialen Gruppen haben zu welchem Zeitpunkt an Orten
nationalsozialistischer Verbrechen ihre Erinnerung manifestiert? Thema
sind nicht nur die Transformationen memorialer Praxis in Ost- und
Westeuropa, sondern auch Fragen der Viktimisierung und Heroisierung in
den Repräsentationen. An den Vormittagen finden einführende Vorträge
statt. Diese werden am Nachmittag in Arbeitsgruppen vertieft, die
parallel durchgeführt werden. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und
Englisch. Eine Simultanübersetzung der Vorträge wird angeboten.

vendredi 22 août 2008

HipHop Ladies with Attitude Vernissage Tacheles

Catfight Magazine Anattitude Magazine & We B*Girlz
are organising the all-female Hip Hop exhibition:
”Hip Hop Ladies with Attitude"
in Berlin from the 22. - 31.08.2008.
Our exhibition will take place during the one-month female
Hip Hop event „We B*girlz Festival 2008“ and collaborates with that organisation.

After both making magazines for several years, we feel it is
time not only to visualise the amount of women in Hip Hop,
but also to bring them together in real life – that is why we are organising this event to rejoin Hip Hop females and
present our rich history to the public.

Agenda

August 22
> Hip Hop Ladies with Attitude - vernissage party with:
DJs Mok La Rok & P-Tess
Location: Blauer Salon, 5th floor of Tacheles
19:00 till the breakadawn
Entrance: Free

August 25-27
> Hip Hop workshops by Kweekvijver at location Alte Feuerwache

August 28
> Catfight Graffiti Jam with:
MadC(DE), Toofly(US), Shiro(JP), Faith47(SA), Mickey(NL),
Fany(DE), Wave(DE), Hera(DE), Spice(AU),
Massacre(SE),Winter(SE), Yeah(SE), Qge(NO), Venus(ES),
Politrix(SE), Sizta(SE), Numi(ES), Flai(ES), Malicia(ES),
Alice Mizrachi(US), F.Lady(NL), Jolie(DE) and more...
13:00-20:00h

> Stylebattle by Jazzstylecorner
with: DJ Murphys Law and moderation by Stella.
The concept is simple: battle other (female) graffiti
writers and show us your skillz! Come down to Tacheles and
battle with us, you can subscribe though our website
and at the event location.
15:00-17:00h

> Bookrelease party with:
DJs That Fucking Sara and Purita D spinning at the bookrelease party of Martha Coopers’ latest book Tag Town, presented by Dokument.
With booksigning by Martha Cooper.
Location: Blauer Salon, 5th floor of Tacheles
20:00 till the breakadawn
Entrance: Free

What the expo will bring to you
There will be a Hip Hop library and a hangout space, where you will be able to meet, have a cup of coffee and boost your Hip Hop knowledge. On the walls you will be able to see a huge female Hip Hop timeline, and a separate female graffiti timeline with contributions from all over the world. We'll install a DVD player for you to watch the female Hip Hop videos you love and the ones you never heard of. And to top it off, we'll have a shop with books, mixtapes, and the coolest female Hip Hop clothes brought to you by Kandieshop.

http://www.myspace.com/hhladieswithattitude
http://b-girlz-berlin.com/
http://www.catfightmagazine.com/

dimanche 6 juillet 2008

Antisexistische Praxen II - 12./13. Juli 2008 im Mehringhof


Einladung zur Konferenz "Antisexistische Praxen II". Willkommen sind wie letztes Jahr Menschen jeden Geschlechts, also all gender. Einzelne Workshops und Veranstaltungen können bei Bedarf auch nur für bestimmte Geschlechter stattfinden. Die Konferenz bietet einen Ort des Kennenlernens und des Austausches von Erfahrungen zwischen verschiedenen Städten und Regionen.

Alltagssexismus, Möglichkeiten antisexistischer Intervention und antisexistischer Politik, Unterstützungsarbeit bei Sexismus und sexualisierter Gewalt, Definitionsmacht und Parteilichkeit, all das soll wieder Thema sein. Dieses Jahr würden wir aber gerne sowohl noch theoretischer werden und stärker die Strukturen, die Sexismus zu Grunde liegen, durchleuchten, als auch noch praktischer werden, mit konkreten Aktionen.

Reden über Sexismus und Antisexismus ist nicht einfach und potenziell verletzend. Deshalb bemühen wir uns einen Rahmen zu schaffen, in dem ein möglichst sicheres Reden gegeben ist, als auch Orte des Auffangensvorhanden sind.

http://www.antisexist-perspectives.so36.net/einladung.html

vendredi 27 juin 2008

Transgenialer CSD 2008 * 28.06. * 14 h Hermannplatz

Totgesagte leben länger... Trotz der Zersplitterung der linken, queeren Szene und dem beherzten Eingreifen der "23. Hundertschaft" der Berliner Polizei, haben sich wieder einige Verrückte zusammen gerauft, um dem Kuh'damm-CSD eine berechtigte, weil politische Alternative zu bieten.
Die Gentrifizierung in den Kiezen gehört genau so wie die auch in den pseudo-queeren Bezirken immer noch aktuelle Diskriminierung von Minderheiten an den Pranger.

Fürchtet Euch Ihr Spießbürger in Kreuzberg und Neukölln, die wütende Demo geht in eine neue Runde, im Kampf gegen:

- Gleichschaltung im Homo-Mainstream
- Nazi-Kult in der Szene und überall
- Polizeigewalt, Gewinnsucht und Geschlechtsdiktate
- Die Verteufelung der Fetischmaske, Sicherheitwahn und Überwachungsstaat
- die Grenzen in den Köpfen, zwischen den Menschen und in der Festung Europa
- Diskriminierungen und Übergrifflichkeiten auf Migrant_Innen und Menschen unterschiedlicher Hautfarben, Lebensweisen und körperlichen Eigenschaften in der Szene und überall.
- gegen Hartz4 und Militarisierung

Schnallt die Stöckel fest, rüscht das Brusthaar-Toupe auf, vergesst Eure BHs und liebsten Fetischmasken nicht! Schwingt Euch mit uns auf die Strasse! Aber bezahlt wird immer noch nicht!

Transgenialer CSD 2008
28.6.2008
14.00 Uhr
Treffpunkt Hermannplatz

Route: Hermannplatz, Sonnenallee, Holbrechtstrasse, Weserstrasse, Friedelstrasse, Ohlauer Strasse, Reichenberger Strasse, Kottbusser Tor, Adalbertstrasse. Oranienstrasse. Ende am Heinrichplatz.

Die großartige Demo mündet in einer glamourösen Abschlusskundgebung mit Perlen der queeren Subkultur wie Gloria Viagra, KaKoSonia, Edith Schröder, GlitterKlinik, Toni Transit, Tilly Kreuzfeld-Jakob und vielen weiteren Unterstützer_Innen.

jeudi 12 juin 2008

Alexander Rodtschenko * 12.06 - 18.08.2008 * Gropius-Bau

Alexander Rodtschenko ist einer der großen Künstler des russischen Konstruktivismus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Werk ist weltweit bekannt geworden und zählt bis heute zu den wichtigsten Positionen der Moderne. Bevor er Mitte der 1920er Jahre die Fotografie als neues Medium für sich entdeckte, hatte er sich bereits als vielseitig tätiger und innovativer Künstler in Moskau hervorgetan. Seine Auffassung von Fotografie verstand sich als radikaler Bruch mit der Kunstfotografie der Jahrhundertwende. Der fotografische Blick sollte revolutioniert werden, ein „neues Sehen“ die Gesellschaft und den Menschen – in einer Zeit epochaler Veränderungen in Russland und in Europa – verändern.

Alexander Rodtschenko war ein junger, links orientierter Künstler, als 1917 die Oktoberrevolution in Russland stattfand. Er wurde 1891 in St. Petersburg als Sohn eines Theaterequisiteurs geboren. Die Familie zog 1901 nach Kazan, wo Rodtschenko ab 1910 an der dortigen Kunstschule studierte. Dort lernte er seine spätere Frau, die Künstlerin Warwara Stepanowa kennen. 1914 siedelte Rodtschenko nach Moskau über und studierte kurze Zeit an der Stroganow-Schule für angewandte Kunst. Bereits zu diesem Zeitpunkt lehnte er die etablierten Auffassungen einer sensualistischen bürgerlichen Kunst ab und beschäftigte sich mit abstrakten Formen....

Die im Martin-Gropius-Bau gezeigte Ausstellung zeigt die vielen Facetten von Rodtschenkos bahnbrechendem fotografischen Werk: den Beginn mit den Fotomontagen, die Porträts der Freunde und Familie, teils als Mehrfachansichten, die Experimente mit Perspektiven, Bildstrukturen, Licht- und Schattenwirkungen, die Reportagen mit der Montage von Text und Bild, aber auch die Serie vom Zirkus und die letzten Experimente mit Farbfotografie. Erstmals sind Arbeiten aus dem von den Erben verwalteten Nachlass zu sehen. Die Ausstellung wurde von Olga Sviblova, Direktorin des „Haus der Fotografie Moskau“ kuratiert.

http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/11_gropiusbau/mgb_04_programm/mgb_04_kommende_ausstellungen/mgb_04_komm_Ausstell_ProgrammlisteDetailSeite_9302.php

vendredi 23 mai 2008

14. Jewish Film Festival Berlin & Potsdam 2008

Vom 25. Mai bis 5. Juni findet das 14. Jewish Film Festival statt. Kuratiert von der Leiterin des Festivals, Nicola Galliner, und veranstaltet von der Jüdischen Volkshochschule der Jüdischen Gemeinde zu Berlin versammelt das Programm 31 Filme, die zum großen Teil erstmals in Deutschland gezeigt werden. Anlässlich des 60. Jahrestages der Staatsgründung Israels liegt der Schwerpunkt des diesjährigen Festivals auf Filmen aus Israel: in 16 Dokumentar- und Spielfilmen werfen die Regisseurinnen und Regisseure einen Blick zurück auf die Geschichte ihres Landes und durchleuchten die komplexe Gegenwartssituation der israelischen Gesellschaft. Wie in den letzten Jahren können wir erneut zahlreiche Regisseure, Drehbuchautoren und Produzenten der Filme in Berlin begrüßen, die ihre Filme persönlich vorstellen und diskutieren werden.

http://www.jffb.de/

samedi 17 mai 2008

HU Berlin: Memory of Shoa in East Central Europe

Verfahren der Anamnesis:
Erinnerung an den Holocaust in Ostmitteleuropa nach 1990

Humboldt-Universität zu Berlin / Collegium Hungaricum Berlin
22.-24. Mai 2008

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Die interdisziplinäre Tagung will sich mit den aktuellen Tendenzen und Strategien der Erinnerung an den Holocaust im postkommunistischen Ostmitteleuropa (in Polen, in der Slowakischen und der Tschechischen Republik, in der Ukraine, in Ungarn wie auch in den 'neuen' Bundesländern) aus kultur­wissenschaftlicher Perspektive auseinander setzen. Angestrebt ist eine vergleichende Diskussion diskursiver Transformationen sowie symbolischer (darunter literarischer und künstlerischer) Kodierungen und Repräsentationen, die als Vehikel und Verfahren der 'wiedergefundenen' Erinnerung fungieren. Im Mittelpunkt des Interesses stehen memoriale Prozesse, die im heutigen Ostmitteleuropa vielerorts Formen einer gesellschaftlichen, durchaus widersprüchlichen Anamnesis annehmen, ausgelöst nicht zuletzt durch die demokratische Wende um 1990 ... [mehr]

http://www2.hu-berlin.de/anamnesis/index.html

jeudi 1 mai 2008

Israelische Filme aus den 50ern im Zeughaus Kino ab Ende April

M AUFBAU
ISRAELISCHES KINO. EINE RETROSPEKTIVE

Israel wird 60, das israelische Kino gar noch ein bisschen älter. Während viele Deutsche das Filmland Israel vor allem mit Eis am Stiel verbinden und ernster zu nehmende Produktionen erst in jüngster Zeit den Weg von Festivals über einen Verleih schließlich auch in deutsche Kinospielpläne finden, hatte eine substantielle Filmproduktion bereits zur Zeit des britischen Mandats in Palästina eingesetzt. Entstanden Filme zunächst vor allem im Auftrag zionistischer Organisationen, differenzierte sich das Bild in den sechziger Jahren, und neben einem höchst produktiven Unterhaltungskino wuchs eine Generation von Autorenfilmern heran, die ihre Ausbildung in Paris, New York und anderswo gemacht hatte und nun darauf drängte, die Erfahrungen aus dem Ausland in den lokalen Kontext einzubringen.
In der Retrospektive mit Arbeiten aus den Fünfzigern bis Siebzigern sind Filme zu entdecken, die fast schon als verloren gelten mussten und jetzt dank der Zusammenarbeit vieler Partner in Israel und Deutschland mit neuen Kopien auf die Leinwand kommen. Werke, die hier kaum je zu sehen waren, stehen für eine Binnensicht auf ein Land, dessen Bild uns durch seine Omnipräsenz in den Tagesmedien allzu sehr verstellt ist. IM AUFBAU zeigt die ersten Schritte eines Filmlandes, das unter schwierigen Bedingungen Erstaunliches zuwege gebracht hat. Das Filmprogramm wird ergänzt um eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen, die sich mit dem kulturellen und historischen Entstehungskontext der Filme befassen.

http://www.dhm.de/kino/imaufbauisrael.html

dimanche 20 avril 2008

Queer Science and "Tote Schwule und lebende Lesben"

Die Fachschaft des Instituts für Europäische Ethnologie lädt ein zum
Diskussionsabend
Queer-Science? – Das Coming-Out (in) der Europäischen Ethnologie – ein
Diskussionsabend über die Wissensproduktion in der Empirischen
Kulturwissenschaft

Do 24.04.2008 18:00 Uhr
Institut für Europäische Ethnologie
M-Strasse 41 (U-Bahn Hausvogteiplatz)
Raum 311

mit anschließender Filmvorführung von Rosa von Praunheims „Tote Schwule
– Lebende Lesben“

Folgende Fragen sollen unter anderem mit dem Themenabend Queer-Science
diskutiert werden: Was heißt es für die Wissensproduktion, wenn
lesbisch-schwule Lebenswirklichkeiten ausgeschlossen werden? Gibt es so
etwas wie queere Wissenschaften in Deutschland überhaupt? Wenn ja, was
können sie leisten? Was bedeutet es in Deutschland als Lesbe oder
Schwuler „offen“ zu forschen? Welchen Stellenwert hat Forschung, die
sich mit queeren Themen auseinandersetzt? Inwieweit leisten Lesben und
Schwule einen eigenen Beitrag zu ihrer Situation in den Wissenschaften?
Ist eine Sichtbarkeit lesbisch-schwuler Forschung notwendig? Brauchen
die Wissenschaften einen Zusammenschluss lesbisch-schwuler
Forscher_innen? Und wenn ja, wie kann dieser Aussehen?
Um diese und andere Fragen zu diskutieren hat die Fachschaft des
Instituts für Europäische Ethnologie Beate Binder (Professorin für
Europäische Ethnologie an der Universität Hamburg), Kira Kosnick
(Professorin für Kulturanthropologie an der Universität Frankfurt am
Main), Andreas Heilmann (Sozialwissenschaftler an der Humboldt
Universität zu Berlin) und Johannes Arens (Kulturanthropologe an der
Universität Bonn) eingeladen. Im Anschluss an die Diskussion zeigt die
Fachschaft Rosa von Praunheims neuesten Film – „Tote Schwule – Lebende
Lesben“ – der auch schon auf der Berlinale das Publikum begeisterte.

Die Fachschaft freut sich auf Euer Kommen
www.deine-fachschaft.de
baracke@web.de

jeudi 17 avril 2008

Befreiungsfeiern am Sonntag (20. April 2008) in Ravensbrück und Sachsenhausen


Am Sonntag finden die Befreiungsfeiern ab 10 Uhr in der Gedenkstätte Ravensbrück und ab 14 Uhr in der Gedenkstätte Sachsenhausen statt.

Sonntag | 20. April 2008 | 10 Uhr | Jahrestag der Befreiung

63. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers Ravensbrück

Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Begrüßung:
Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Simone Gournay, Internationales Ravensbrück-Komitee

Robert Philipp, Bürgermeister der Stadt Fürstenberg / Havel


Es sprechen:
Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Prof. Dr. Henry Friedlander, Historiker, USA

Musik:

Anne Wiemann

Sonntag | 20. April 2008 | 13 Uhr | Gedenken

Gedenken am Ort des ehemaligen »Jugendschutzlagers« Uckermark

Eine Veranstaltung der Lagergemeinschaft Ravensbrück / Freundeskreis e.V.



In Sachsenhausen wird am 17. April die neue Ausstellung in der ehemaligen Häftlingsküche eröffnet.

Die Befreiungsfeier am Sonntag hat das folgende Programm:

14.00 Uhr: Begrüßung, anschließend dezentrale Gedenkveranstaltungen
15.30 Uhr: Gedenkveranstaltung am zentralen Gedenkort "Station Z"

Ansprachen
Pierre Gouffault Präsident des Internationalen Sachsenhausen Komitees
Ulrich Jungshanns Stellvertretender Ministerpräsident des Landes Brandenburg
Johano Strasser Präsident des Deutschen P.E.N. Zentrums

Übergabe des Totenbuchs des KZ Sachsenhausen an den Präsidenten und die Vizepräsidenten des Internationalen Sachsenhausen Komitee.

vendredi 11 avril 2008

clipclub! - queer/feministische filme sehen & bar

clipclub! - queer/feministische filme sehen & bar

diesmal: //monarch bar //skalitzer straße 134 //1. stock (aufgang zwischen imbiß und apotheke) am kottbuser tor

sonntag, 13. april 2008 // open doors: 18.00 uhr

2 x Premiere in Berlin - queer electronics

...mit einem grossen „juchhe“ möchten wir gerne alle beteiligten und das team von working on it feiern – ‚hundert ideen’ von allen, die in den film einflossen – 15 tolle interviewpartner_innen und protagonist_innen – 2 wochen interviewphase im kunstraum kreuzberg, 4 wochen bau- und
drehzeit im wrangelkiez-ex-supermarkt und viele wochen dazwischen und danach – ein filmexperiment, das hoffentlich wellen schlagen wird... und als auftakt:

1. 18.30 uhr
An Angel with a Cowboy mouth
Tour Diaries, 2004-2005
ein film von: rhythm king and her friends
35 min, english

2. 20.00 uhr
WORKING ON IT (preview!)
ein film von karin michalski und sabina baumann
conversations performances queer electronics
50 min, dt, english subtitles

An Angel with a Cowboy mouth
Tour Diaries, 2004-2005
ein film von: rhythm king and her friends
35 min, english

Dieser Film erzhählt in der Form eines Tagesbuchs und aus einer persönlichen Perspektive von Rhythm King and her friends, die durch Europa touren, kurz nachdem sie ihre erste Platte „I am Disco“ bei Kitty-Yo herausbrachten: die Reisen, das Backstage, die Begegnungen mit Undergroundszenen und Musiker_innen wie Robots in Disguise, Angie Reed, Scream Club, Stereo Total, Cobra Killer, Tara Delong, Lesbians on Ecstasy.
WORKING ON IT (preview!), CH/D 2008, 50 min
ein film von karin michalski und sabina baumann
conversations performances queer electronics

15 Darsteller_innen sprechen über ihre Beobachtungen im Alltag und deren teils aufwändige Bearbeitung: Was heißt es, in öffentliche Bilder von Sexualität und Weiß-Sein einzugreifen, eine neue Sprache für mehr als zwei Geschlechter zu erfinden oder am Arbeitsplatz Abwertungen sexueller Identität zu wenden? Ein Jahr später treffen sich alle Beteiligten in einem ehemaligen Supermarkt in Berlin, den sie mit thematischen Settings ausstatten und als Treffpunkt einrichten. Die Interviews werden im Raum projiziert und sind Anlaß für Diskussionen, Performances und weitere kulturelle Produktionen.
The protagonists: Artists, theorists, activists and musicians.
The venue: The market place of a supermarket.
Supported by: Heidi Mortenson, Rhythm King and her friends, Lesbians on Ecstasy, Scream Club

mit:
Pauline Boudry, Renate Lorenz, Brigitta Kuster, Tünya Özdemir, Sam Sherlock, Andriana Andrew, Jasco Viefhues, Annekäthi Wehrli, Beatrice Michaelis, Elahe Haschemi Yekani, Jannik Franzen, Steffen Kitty Hermann, Doro Wiese, Elfe Brandenburger, Ins A Kromminga

mercredi 2 avril 2008

Feiernde Überlebende im befreiten KZ Dachau

Never forget who liberated the survivors and never forget that it did all happen.

Am 19./20. April wird der 63. Jahrestag der Befreiung in den Gedenkstätten Ravensbrück und Sachsenhausen begangen.