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vendredi 23 mai 2008

14. Jewish Film Festival Berlin & Potsdam 2008

Vom 25. Mai bis 5. Juni findet das 14. Jewish Film Festival statt. Kuratiert von der Leiterin des Festivals, Nicola Galliner, und veranstaltet von der Jüdischen Volkshochschule der Jüdischen Gemeinde zu Berlin versammelt das Programm 31 Filme, die zum großen Teil erstmals in Deutschland gezeigt werden. Anlässlich des 60. Jahrestages der Staatsgründung Israels liegt der Schwerpunkt des diesjährigen Festivals auf Filmen aus Israel: in 16 Dokumentar- und Spielfilmen werfen die Regisseurinnen und Regisseure einen Blick zurück auf die Geschichte ihres Landes und durchleuchten die komplexe Gegenwartssituation der israelischen Gesellschaft. Wie in den letzten Jahren können wir erneut zahlreiche Regisseure, Drehbuchautoren und Produzenten der Filme in Berlin begrüßen, die ihre Filme persönlich vorstellen und diskutieren werden.

http://www.jffb.de/

jeudi 15 mai 2008

Entzaubert - Queer Radical Film Festival @ Schwarzer Kanal


"Entzaubert" is a radical queer d.i.y. film festival, which will take place from 15-18 May 2008 in Berlin on a queer squatted truck site.

for the second time we will create a space for queer films, their directors and their audience. for 4 days the open air belongs to films, which question heteronormativity and capitalism, promote diversity and deconstruction of socially accepted constructions.

http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&friendID=148529646

jeudi 1 mai 2008

Israelische Filme aus den 50ern im Zeughaus Kino ab Ende April

M AUFBAU
ISRAELISCHES KINO. EINE RETROSPEKTIVE

Israel wird 60, das israelische Kino gar noch ein bisschen älter. Während viele Deutsche das Filmland Israel vor allem mit Eis am Stiel verbinden und ernster zu nehmende Produktionen erst in jüngster Zeit den Weg von Festivals über einen Verleih schließlich auch in deutsche Kinospielpläne finden, hatte eine substantielle Filmproduktion bereits zur Zeit des britischen Mandats in Palästina eingesetzt. Entstanden Filme zunächst vor allem im Auftrag zionistischer Organisationen, differenzierte sich das Bild in den sechziger Jahren, und neben einem höchst produktiven Unterhaltungskino wuchs eine Generation von Autorenfilmern heran, die ihre Ausbildung in Paris, New York und anderswo gemacht hatte und nun darauf drängte, die Erfahrungen aus dem Ausland in den lokalen Kontext einzubringen.
In der Retrospektive mit Arbeiten aus den Fünfzigern bis Siebzigern sind Filme zu entdecken, die fast schon als verloren gelten mussten und jetzt dank der Zusammenarbeit vieler Partner in Israel und Deutschland mit neuen Kopien auf die Leinwand kommen. Werke, die hier kaum je zu sehen waren, stehen für eine Binnensicht auf ein Land, dessen Bild uns durch seine Omnipräsenz in den Tagesmedien allzu sehr verstellt ist. IM AUFBAU zeigt die ersten Schritte eines Filmlandes, das unter schwierigen Bedingungen Erstaunliches zuwege gebracht hat. Das Filmprogramm wird ergänzt um eine Reihe von Vorträgen und Gesprächen, die sich mit dem kulturellen und historischen Entstehungskontext der Filme befassen.

http://www.dhm.de/kino/imaufbauisrael.html

vendredi 25 avril 2008

Filmfestival "filmPOLSKA" in Berlin 23.-30. April 2008

Das Festival filmPOLSKA ist die größte Präsentation der polnischen Filmkunst in Deutschland und bietet eine einzigartige Gelegenheit, polnischen Filmen und Filmschaffenden zu begegnen. Während der dritten Ausgabe des Festivals werden innerhalb einer Woche über 90 Spiel-, Kurz-, Dokumentar- und Animationsfilme, Filme von Studenten der Filmhochschulen sowie Klassiker der 60er Jahre gezeigt.

filmPOLSKA
wird auch in diesem Jahr von einem Dokumentarfilm-Workshop Pop oder Klassik für junge Filmemacher begleitet. An unterschiedlichen Festivallocations wie dem Filmtheater Hackesche Höfe, den Neuen Kant Kinos, dem Filmmuseum in Potsdam, dem Club der polnischen Versager oder dem Filmclub K18 erwartet Sie ein vielseitiges und spannendes Programm.

http://www.filmpolska.de/FilmPolska%202008/filmpolska_intro.html

Katyń

PL 2007, 125 min, OF m. dt. UT, R: Andrzej Wajda; B: Andrzej Mularczyk, Andrzej Wajda; K: Paweł Edelman, Marek Rajca; M: Krzysztof Penderecki; D: Maja Ostaszewska, Artur Żmijewski, Maja Komorowska
Im Jahre 1940 wurden 20.000 polnische Offiziere und Intellektuelle von Einheiten des sowjetischen Geheimdienstes in Katyń exekutiert. Das Filmdrama beginnt am 17. September 1939, als Polen vom Westen her, von der Wehrmacht und SS und vom Osten aus von den Sowjets angegriffen wurde und das im Hitler-Stalin-Pakt festgelegte Schicksal Polens endgültigt besigelt war. „Katyń“ erzählt die Geschichte eines Kriegsverbrechens, das auch nach Kriegsende seine Opfer fordert. Andrzej Wajdas Tragödie ist ein Verarbeitungsversuch eines nationalen Traumas und ein Gegenzeugnis zu der offiziellen sowjetische Geschichtsversion, die das Massaker noch bis 1990 den Nazis zuschrieb.
Andrzej Wajda, geb. 1926, Studium an der Akademie der Künste in Kraków, Regiestudium an der Filmhochschule in Łódź (PWSFTviT); Film- und Theaterregisseur; Mitglied des Institut de France – Academie des Beaux-Arts, Mitglied der Europäischen Filmakademie; Erhielt weltweit zahlreiche Auszeichnungen auf Filmfestivals, u.a. die Goldene Palme in Cannes (1981) und einen Oscar für sein Lebenswerk (2000). Gründer der Andrzej Wajda Filmschule in Warschau (2002).

Hackesche Höfe Filmtheater 25.04., Fr. 20:00; 27.04., So. 17:30

dimanche 20 avril 2008

Malka, Silke & Laura Radosh starring in "Tote Schwule und lebende Lesben"

In seinem Dokumentarfilm entwirft Rosa von Praunheim die Vision einer von Frauen regierten Subkultur und damit eine Geschichte der Homosexualität und ihrer Unterdrückung, die er neu gewichtet: Während die homosexuellen Männer in Deutschland erst durch den Holocaust und später durch Aids herbe Verluste hinnehmen mussten, setzten sich Praunheim zufolge die lesbischen Frauen mittlerweile an die Spitze der sogenannten Queer-Bewegung.
Die weiblichen Protagonisten im Film entstammen zwei Generationen und stehen für Gegenwart und Zukunft der Homosexuellen in der Gesellschaft: Die in Berlin lebende Türkin DJ Ipec, die sich souverän in der Clubszene bewegt, die Journalistin Manuela Kay, die das Lesbenmagazin „L-Mag“ herausgibt, und die Familiengründerinnen Laura und Silke Radosh, die mit ihrem Baby eine lesbische Krabbelgruppe besuchen. Auch die Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann zählt zu den in die Zukunft weisenden Protagonisten. Sie war in der Erfolgsserie „Oh Gott, Herr Pfarrer“ als Pastorengattin bekanntgeworden, um sich kurze Zeit später dann souverän zu outen.
Die männlichen Protagonisten dagegen gehören alle zu der einen Generation, die das Dritte Reich und Deutschland am repressivsten Punkt der Geschichte erlebte. Hier greift von Praunheim auf selbstgedrehtes Material seiner inzwischen verstorbenen Helden zurück, das er zu intensiven Porträts verdichtet. Walter Schwarze und Albrecht Becker waren in der Nazizeit interniert – der eine ein Melancholiker, der fast an seinem Schicksal zerbrach, der andere bekennender Masochist, der sein Leben im Knast genoss. Auf die Nachkriegszeit verweist der Entertainer Joe Luga. Als Chansonnier hatte er die Truppen an der Ostfront noch in Frauenkleidern unterhalten und kam erst unter der Regierung Adenauer ins Gefängnis.

http://www.teddyaward.tv/2008/popup/video.asp?OzIID=12031&ObjKatID=119&ThemaKatID=1053

mercredi 2 avril 2008

"WAS BLEIBT" am Sonntag im Arsenal

In Zusammenarbeit mit Gesa Knolle, Birthe Templin, der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) Konrad Wolf Potsdam-Babelsberg präsentiert die Silvia Loinjak Filmproduktion den Dokumentarfilm

WAS BLEIBT

3342 Frauen so viele wurden im KZ Ravensbrück zu Aufseherinnen
ausgebildet. Was waren das für Frauen, fragt man sich. Und was macht man
mit dem Wissen, dass die eigene Mutter Aufseherin in Ravensbrück war?
Oder die Mutter der Mutter? Mehrere Millionen Menschen kamen durch den nationalsozialistischen Völkermord ums Leben, wenige überlebten schwer traumatisiert. Wie kann man sich das Unvorstellbare vorstellen, das sie durchlitten? Und was macht man mit dem Wissen, dass die eigene Mutter in Auschwitz und in Ravensbrück inhaftiert war? Oder die Großmutter? Portraitiert werden zwei Familien, eine "Opfer-" und eine "Täterfamilie". WAS BLEIBT ist ein Film über die Auswirkungen der Vergangenheit auf die nachfolgenden Generationen.

Die offizielle Premiere findet statt auf dem Frauenfilmfestival in Köln am Sonntag, den 27. April 2008 um 12 Uhr in der Filmpalette.

Presse- und Teampremierenvorführung in Anwesenheit der Filmemacher und Darsteller
am Sonntag, den 06. April 2008
im Kino ARSENAL
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Einlass: 12.00 Uhr
Filmbeginn: 12.30 Uhr

mercredi 26 mars 2008

Прощание (Abschied von Matjora)


В воскресение смотрели фильм "Прощание" (1982) Климова и Шепитько.

Для строительства новой ГЭС островная деревня Матера должна быть затоплена. Немногочисленные ее обитатели готовятся к переселению. Умирающая мать зовет к себе детей. Все, каждый по-своему, прощаются с родными местами...

After the movie we discussed the question whether the symbolic nature images ressembled the ones in "War and Peace" of Sergey Bondartchuk. Why did the idea of родина (homeland / Heimat) did persist through Soviet times (WW II as "Holy War")? Did the Bundist movement by using Yiddish (in Hebrew characters without vowels) have an influence on the creation of Russian abbreviations in early Soviet times? Why is even the criticism of State environmental damages that pathetic? Why didn't the censors intervene?

Why is the hopelessness so present in the life of today's Russians?